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24.01.2018

Projekt Aktive Willkommenskultur wird fortgesetzt

Nach Befragung und Bestandsaufnahme folgen 2018
Fortbildungen

Landkreis Schweinfurt. Mit Schulungen für Gemeindemit-
arbeiter wird das Projekt „Aktive Willkommenskultur“ in die-
sem Jahr fortgesetzt. Nach den umfangreichen Befragungen
und der Bestandsaufnahme in den Rathäusern haben die
Familienbeauftragte des Landkreises, Ute Suckfüll, und
Regionalmanagerin Mirjam Betz ein Fortbildungsprogramm
zusammengestellt, welches die Gemeinden des Landkreises
Schweinfurt kostenfrei nutzen können und sie in ihrer täg-
lichen Arbeit unterstützen soll.

„Das Thema Aktive Willkommenskultur ist ein stetiger Pro-
zess der Weiterentwicklung. Stillstand würde Rückschritt
bedeuten. Aus unserer intensiven Zusammenarbeit mit den
Gemeinden wissen wir, dass dies dort ganz genauso gese-
hen wird“, berichtet Ute Suckfüll.

Zusammen mit Regionalmanagerin Betz hatte sie im ver-
gangenen Jahr Gemeindeverwaltungen, die sich freiwillig
dafür gemeldet hatten, hinsichtlich der Willkommenskultur
in den Rathäusern genau unter die Lupe genommen. Sie
schlüpften in die Rolle der Neubürgerin und besuchten mit
offenen Augen und kritischem Blick insgesamt 12 Verwal-
tungen im Landkreis Schweinfurt: Dittelbrunn, Euerbach,
Geldersheim, Gerolzhofen, Gochsheim, Grafenrheinfeld,
Grettstadt, Röthlein, Schwebheim, Sennfeld, Üchtelhausen
und Wasserlosen.

Dabei ging es um Fragen wie: Wo sind die Informationen
zu den Öffnungszeiten und Kontaktdaten im Internet zu
finden? Wie erreiche ich das Rathaus? Wie ist der erste Ein-
druck beim Betreten der Verwaltung?

Umfassender Bestandteil der Gemeindebegehung war das
Interview mit den Beschäftigten im Einwohnermeldeamt
oder Bürgerbüro. Mit viel Transparenz und Offenheit be-
antworteten die Gemeindemitarbeiter Fragen wie: Wie sind
die Aufgaben zusammengesetzt? Wie läuft der Arbeitsalltag
ab? Wie gehen Sie mit Unzuständigkeiten um, wie mit
schwierigen Klientel? Wie wird die Rolle der Neubürgerlotsin
und des Neubürgerlotsen ausgefüllt?

„Feststeht: Die Gemeinden sind um eine hohe Serviceorien-
tierung sehr bemüht und haben zum Teil bereits gute Lö-
sungen gefunden. Und doch gibt es immer noch den einen
oder anderen Punkt, der optimiert werden kann und für
den auch gerne bei den anderen Gemeinden gespickt
werden darf“, sagt Mirjam Betz.

Bei den Befragungen kam klar der Wunsch nach Qualifizie-
rungsmaßnahmen zum Ausdruck. Ein Wunsch, dem das
Landratsamt in diesem Jahr nun gerne nachkommt. In drei
unterschiedlichen Seminaren werden unter anderem Themen
wie eine bürgerorientierte Präsentation der Gemeindeverwal-
tung und die Kommunikation mit den Bürgern behandelt.



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