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Bürgerversammlung vom 29.03.2006 - Bericht


30.03.2006

Zum ersten Mal fand eine Bürgerversammlung in der Kulturhalle statt. Unterstützt von eindrucksvoller Video- und Tontechnik präsentierten Bürgermeister Walter Weinig und Kämmerer Hubert Schröder ihre Vorträge. Allerdings verloren sich die weniger als 100 Zuhörer in der großen Halle. Die gefühlte Entfernung zwischen Referenten und Auditorium wurde noch räumlich dadurch vergrößert, dass die ersten Stuhlreihen fast vollständig frei blieben. Nur wenige, angeführt von ein paar Gemeinderäten, hatten sich dort verloren. Dies ist jedoch nicht auf eine mögliche Unzufriedenheit der Rafelder mit ihrem Bürgermeister und dem Gemeinderat zurück zu führen. Vielmehr lag es offensichtlich an dem Phänomen, welches bereits Schülergenerationen bei Veranstaltungen in der Aula die ersten Stuhlreihen meiden und lieber in der kuscheligen Menge untertauchen lässt. Dass die Emotionen weniger hoch kochten als in dem engeren Pfarrheim, lag aber auch ganz einfach an dem Fehlen brisanter Themen. Locker moderierte der Bürgermeister den Abend. Die wenigen Bürgermeldungen am Schluss enthielten denn auch kaum Kritik und waren nicht geeignet dem Ortsoberhaupt die Nachtruhe zu beeinträchtigen. Traditionell streifte Weinig die Punkte, welche im Jahr 2005 in der öffentliche Diskussion standen. Das Positive überwog bei weitem: die fertig gestellte Schule und Kulturhalle, die mit 1500 Stunden (!) Eigenleistung des TSV errichtete Toilettenanlage und Geräteraum an der Eisstockbahn, die Verdrängung parkender Pkw vom inneren Kirchplatzspiegel durch bauliche Umgestaltung und die Neugestaltung des Kirchenfriedhofs, die Gewinnung neuer Ökoflächen unter großer Beteiligung von Grundschulklassen, der Beginn der Bildstocksanierungen und die Sanierung der Pumpwerke am Marktplatz und im Fröschloch mit dem Bau eines Regenüberlaufbeckens, letztlich abgeschlossene Straßenbaumaßnahmen, welche die Anwohner zu einem Run auf die gemeindlichen Zuschüsse im Rahmen der Altortsanierung verleiteten, um auch ihre Hausfassaden stolz heraus zu putzen. Der Bürgerentscheid um die Ostumgehung wurde nur gestreift und war schnell abgehakt. Sorgen bereitet Weinig allerdings die ungewisse Zukunft der beiden Kindergärten. Eine Besorgnis erregende Entwicklung der Geburtenzahlen auf nunmehr jeweils 24 neue Rafelder Erdenbürger in den letzten beiden Jahren veranlasste ihn zu Überlegungen, durch die Ausweitung der Schülerbetreuung auf die dritten und vierten Klassen sowie die Aufnahme von Kindern, die noch keine zwei Jahre alt sind, die geringen Gruppenstärken zu erhöhen. Um die Arbeitsplätze erhalten zu können, müsse sich das Kindergartenpersonal auf weitere Flexibilisierung der Öffnungs- und Arbeitszeiten einstellen. Erfreulich sei die Fortführung der Patenschaft mit der Bundeswehr. Für das am Jahresende 2006 auf zu lösende Jägerlehrbataillon stehe als „Patenkind“ dann die Infanterieschule Hammelburg. Der Übergabe-/Übernahmeappell finde am diesjährigen Tag der Deutschen Einheit auf dem Kirchplatz statt. Dass drei Gemeinderäte gegen diese Fortführung gestimmt hatten, wurmte ihn sichtlich. „Befremdlich, weil für mich nicht nachvollziehbar“ nannte er deren Votum. Die Maindeichsanierung werde endlich am südlichen Ortsrand beginnen und linksmainisch flussaufwärts fortgeführt. Die „Insel“ genannten Äcker zwischen Altmain und Main, welche zu Bergrheinfeld gehören, werde man nicht ohne Widerstand für ein Flutpolder hergeben. Ein Einstau bei Hochwasser sei wegen der Gefährdung der unmittelbar angrenzenden Baugebiete „inakzeptabel“. Die Nachbargemeinde könne sich des „Schulterschlusses“ mit den Rafeldern sicher sein.

Bericht: Herbert Markert



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