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17.11.2006

Gemeinderatssitzung vom 06.11.2006

Tagesordnung, öffentliche Sitzung:
1.) Seniorenpflegeheim „St. Helena“; Information des Caritasverbandes Schweinfurt zur Kurzzeit- und Tagespflege
2.) Kulturhalle; Konzeption Frühlingserwachen 2007
3.) Kulturhalle;
Antrag Evang. Kirchengemeinde Bergrheinfeld (Erlass der Stornogebühren)
4.) Schul-, Kultur- und Sportanlage;
Bekanntgabe des Ausschreibungsergebnisses der Hinweisbeschilderung
5.) Altmain-Sporthalle
a) Antrag Musikverein auf kostenlose Überlassung (Deutsches Musikfest)
b) Antrag TSV wegen Übungsstunden an Wochenenden
6.) Vereinsförderung
a) Zuschussantrag Evang. Kirchengemeinde Bergrheinfeld
b) WC-Anlage „Am Wehrbusch“; Miet- und Nutzungsvertrag mit TSV Grafenrheinfeld
7.) Landschaftsplan; Ökologische Neugestaltung des Grundstückes Fl.Nr. 2292;
Bekanntgabe des Ausschreibungsergebnisses
8.) Altortsanierung Bauabschnitt IV
a) Bekanntgabe der Ausschreibungsergebnisse Bepflanzung
b) Entscheidung über die Ausführung des Brunnens in der Herrngasse (bei Metzgerei)
9.) Haushaltsplan 2007; Festsetzung der Hebesätze für das Jahr 2007
10.) Verschiedenes

Seniorenpflegeheim „St. Helena“; Information des Caritasverbandes Schweinfurt zur Kurzzeit- und Tagespflege
Zu diesem Tagesordnungspunkt konnte der Vorsitzende Herrn Korb, Heimleiter des Seniorenpflegeheimes „St. Helena“, begrüßen.

Herr Korb berichtete, dass man planmäßig am 16.10.2006 mit der Erstbelegung im Heim beginnen konnte. Am 22.10.2006 konnte man dann zum „Tag der offenen Tür“ sensationell zwischen 800 und 1.100 interessierte Besucher begrüßen.
Viele äußerten sich im Gespräch sehr positiv über das neue Pflegeheim. Natürlich gab es auch einige kritische Anmerkungen.
Aktuell sind 33 Heimplätze einschließlich der Kurzzeitpflegeplätze belegt. Bis Anfang Dezember 2006 erwarte man 45 Heimbewohner und bis zum Ende des Jahres voraussichtlich eine Vollbelegung des Seniorenheimes.
Mit einem derartigen Andrang habe man eigentlich nicht gerechnet und es gebe auch sicher noch die eine oder andere Startschwierigkeit, die aber nach Möglichkeit schnellstens gemeistert wird.
Als Grund für die rege und positive Nachfrage nannte Herr Korb u. a.
• die gute Lage des Grundstücks mit freier Sicht in die Natur
• das Angebot an Einzelzimmern
• die Ebenerdigkeit des Gebäudes und die farbliche Abstimmung der einzelnen Trakte, die insbesondere für demenzkranke Bewohner geschaffen wurden.

Eine separate Kurzzeitpflegestation wurde im Heim allerdings nicht installiert, da hier die gesetzlichen Auflagen und Bestimmungen u. a. baulich eigene Räume und eigenes, somit zusätzliches, Pflegepersonal vorschreiben. Dies würde allerdings dazuführen, dass man unweigerlich im finanziellen Defizit „landen“ würde.

Man kann dies auch an der Schließung der Kurzzeitpflegestation in Sennfeld sehen, da diese zwar in den Ferienmonaten ausgebucht, in den übrigen Monaten aber nur mit rund 50% belegt war. Diese Ausfälle könne auf Dauer niemand finanzieren.

Herr Korb konnte allerdings versichern, dass die vertragliche Option für die Unterbringung von Grafenrheinfelder Bürgern in der Kurzzeit- und Tagespflege nach besten Möglichkeiten gewährleisten wird und eventuell auch auf das Heim „Maria Frieden“ in Schweinfurt ausgewichen werden muss. Im Rahmen dieser „eingestreuten Kurzzeitpflege“ werde man seinen Verpflichtungen sicher nachkommen.

Im Anschluss an seinen Bericht stand Herr Korb den Gemeinderäten für alle Fragen zur Verfügung und gab bereitwillig Auskunft.

Gemeinderat Walter Kaspar kritisierte, dass er sich eine bessere Transparenz und Information des Gemeinderates seitens der Caritas gewünscht hätte. Ferner war es nach seiner Auffassung eigentlich die Intention des Gemeinderates, bei der Bewilligung der finanziellen Förderung, dass man eine feste Kurz- und Tagespflegestation installieren wollte. Dies sei so nicht realisiert worden.

Auf die Frage von Gemeinderat Robert Endres nach weiteren Kurzzeitpflegestationen konnte Herr Korb die Einrichtungen in Werneck und Gerolzhofen nennen.

Abschließend bedankte sich Bürgermeister Walter Weinig für die ausführliche und informativen Ausführungen.


Kulturhalle; Konzeption Frühlingserwachen 2007
Nach der Begrüßung der Herren Denzer und Brandl hob Bürgermeister Weinig hervor, dass der Gemeinderat am 21.02.2005 die Kulturhalle als „Betrieb gewerblicher Art“ führt und die Gemeinde bereits vom Finanzamt rund 200.000 € an Umsatzsteuererstattungen erhalten habe. Nach Anerkennung des Jahresabschlusses 2005 erwarte man weitere bis zu 300.000 €. Die abschließende und noch ausstehende Betriebsprüfung, die vom Finanzamt Schweinfurt mit Sicherheit noch durchgeführt wird, werde dann das endgültige Ergebnis bringen.

Auch der Haushalt 2006 weise im Finanzplanungszeitraum 2007 bis 2009 bereits die entsprechenden Finanzmittel für eine Fortführung der Kulturreihe „Frühlingserwachen“ in Höhe von jährlich 50.000 € bis 70.000 € aus.

Diese Investitionen der Gemeinde seien auch erforderlich, da mit den gemeindlichen Veranstaltungen u. a. auch die Vorsteuerabzugsberechtigung bei den Umsätzen der Kulturhalle gewährleistet und dauerhaft gesichert werde.

Auf Grund der guten Erfahrungen, die man mit der Firma Denzer in diesem Jahr gemacht habe, sollte die Gemeinde auch für das Jahr 2007 die Ideen und die Professionalität von Herrn Denzer nutzen.

Herr Denzer resümierte, dass er mit dem Frühlingserwachen 2006 sehr zufrieden war und die Gemeinde Grafenrheinfeld mit dem Highlight und Kulturevent „Frühlingserwachen“ weit über die regionalen Grenzen hinaus eine Marke gesetzt habe.
Anschließend stellte Herr Denzer die Ziele der Gemeinde, seine Dienstleistung und die möglichen Veranstaltungen für den Zeitraum vom 16.03.07 bis 18.03.2007 anhand einer Power-Point-Präsentation vor (diese liegt als Anlage dem Protokoll bei).

Danach könnte am 16.03.2007 ein Kabarettabend mit Django Asül, alternativ eine Magic-Night (zauberhaftes Magier-Spetakel) oder Stage-TV (multimediale Varietéshow) angeboten werden. Am 17.03.2007 wäre an einen „Frühlingsball“ mit grandiosem Ballorchester und Ballprogramm gedacht.
Für den 18.03.2007 würde man ein Konzert planen.

Dies könnte, so der Vorsitzende, eine Veranstaltung des örtlichen Vereins Musica Sacra sein, mit dem die Gemeinde kooperieren könnte. Vorgesehen ist ein Auftritt des Radio Brass Saar Orchesters.

Nach Vorstellung der Veranstaltungsreihe schloss sich eine sehr umfangreiche und zum Teil kontroverse Diskussion über das Für und Wider sowie die Finanzierung einer derartigen Veranstaltungsreihe an.

Mehrheitlich zeichnete sich im Rahmen der Diskussion ab, dass der Gemeinderat
• grundsätzlich für eine Fortsetzung des „Frühlingserwachen“ ist
• die Veranstaltungen 2006 als gelungen und gut fand
• langfristig und nachhaltig denken und auch werben müsse, um diese Kulturreihe zu etablieren
• auf jeden Fall mit der Veranstaltungsreihe weiter machen sollte
• ein gewisses Finanzbudget bereitstellen will, allerdings nicht mehr in Höhe des Jahres 2006.

Bedenken, Fragen und Kritik äußersten die Gemeinderäte zu folgenden Fakts:
• Die Abrechnung des „Frühlingserwachens“ 2006 muss unbedingt vor einer Entscheidung zu 2007 dem Gemeinderat vorliegen.
• Ohne Kostenschätzung für 2007 werde man keine Entscheidung fällen.
• Warum wurde man erst so spät im Jahr aktiv, dies darf nicht mehr passieren, da man zu stark unter Zugzwang gerate.
• Für einen Ball ist die Halle zu klein.

Auf Vorschlag von Gemeinderat Dr. Rolf Rüger beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass die Veranstaltungsreihe „Frühlingserwachen“ wieder stattfindet. Herr Denzer hat eine Kostenschätzung bis zur nächsten Gemeinderatssitzung vorzulegen.

Darüber hinaus erklärte Bürgermeister Weinig, dass er bis dahin auch Aussagen über die Höhe eventueller Sponsorengelder machen könne.


Kulturhalle; Antrag Evang. Kirchengemeinde Bergrheinfeld (Erlass der Stornogebühren)
Am 22.08.2006 wurde die Kulturhalle für den Kinderbibeltag gebucht.
Aufgrund geringer Teilnehmerzahl ist diese Buchung dann am 11.10.2006 wieder storniert worden.
Laut Hallenordnung wird bei Stornierungen nach § 3 Nr. 2 innerhalb 30 Tagen vor Veranstaltung 30 % der Nutzungsgebühren fällig, in diesem Fall 69,60 €.
Nunmehr liegt ein Antrag der Kirchengemeinde auf Erlass der Stornogebühren vor.
Gemeinderat Walter Kaspar vertrat die Meinung, dass man nach der Hallenordnung verfahren und dem Antrag nicht zustimmen solle.
Diesen Vorschlag griff der Gemeinderat auf und beschloss einstimmig, dass der Antrag abgelehnt wird.


Schul-, Kultur- und Sportanlage; Bekanntgabe des Ausschreibungsergebnisses der Hinweisbeschilderung
Die Maßnahme war vom Büro Dietz, Elfershausen, beschränkt ausgeschrieben worden.

Drei Firmen haben ein Angebot abgegeben, wobei das Ergebnis wie folgt lautet:
- Firma Fenn, Bergrheinfeld 3.941,48 €
- Firma Albert, Stralsbach 5.629,48 €
- Firma Jung, Schwanfeld 6.526,40 €

Das Submissionsergebnis wurde dem Gemeinderat zur Kenntnis gebracht.


Altmainsporthalle
a) Antrag Musikverein auf kostenlose Überlassung (Deutsches Musikfest)

Mit Schreiben vom 15.10.2006 beantragte der Musikverein Grafenrheinfeld, auch im Namen des SFZ Grafenrheinfeld, die kostenlose Überlassung der Altmain-Sporthalle als Gemeinschaftsunterkunft für einen auswärtigen Musikverein anlässlich des Deutschen Musikfestes in Würzburg vom 17. - 20.05.2007. Der Antrag wurde vom Vorsitzenden im Wortlaut verlesen.

Da besonders viele Musikspielende erwartet werden, sind alle Quartiere in der Umgebung von Würzburg in Erwägung zu ziehen.

Der Spielmanns- und Fanfarenzug hat dieses Wochenende bereits unter Vorbehalt gebucht (18. und 19.05.2006).

Laut Hallenordnung würde die Vermietung an vier Veranstaltungstagen einen Tagessatz von 420 € kosten (insgesamt 1.680 €). Außerdem würde der Sportbetrieb komplett am Freitag, 18.05.2006 ausfallen müssen.

Sicherlich ist dabei zu Bedenken, dass sich Grafenrheinfeld gastfreundlich präsentieren sollte.

Gemeinderätin Monika Rüttiger informierte weiter, dass diese Veranstaltung einen großen „Event“ darstellt und nur alle sechs Jahre durchgeführt wird. Deshalb wäre sie für eine kostenlose Überlassung der Halle.

Gemeinderat Walter Kaspar sah dies jedoch anders, denn die Stadt Würzburg als Veranstalter habe, nach seiner Meinung, auch für die entsprechenden Unterkünfte zu sorgen. Gemäß der Hallenordnung werde von den örtlichen Vereinen Geld verlangt, also auch für auswärtige.

Bürgermeister Walter Weinig schlug schließlich vor, dass der Musikverein und der SFZ Grafenrheinfeld ihre eigenen Vereinsräume anbieten sollten. Die Gemeinde würde dann die Benutzung der Duscheinrichtung in der Altmain-Sporthalle kostenlos zur Verfügung stellen.

Diesem Vorschlag stimmte der Gemeinderat mit 15 : 1 Stimmen zu.

b) Antrag TSV wegen Übungsstunden an Wochenenden
Eingangs verlas 1. Bürgermeister Walter Weinig auch hier den Antrag des TSV Grafenrheinfeld vom 23. September 2006 im Wortlaut.
Laut Altmainsporthallenordnung vom 01.05.2006 wird getrennt nach Übungsbetrieb von Montag bis Freitag und Veranstaltungstage (Samstag, Sonn- und Feiertage) mit den entsprechenden Gebühren unterschieden.

Beim Treffen am 25.09.2006 des 1. Bürgermeisters mit den Vertretern des TSV, Braun, Dreßler, Schuster, wurde dieses Thema Übungseinheiten an Wochenenden oder Feiertagen angesprochen. Der Bürgermeister begründete die Änderung der neuen Hallengebührenordnung. So werde z. B. für Veranstaltungen von Schülern und Jugendlichen an Wochenenden keine Miete mehr verlangt, dies wirkt sich auf die Kosten des TSV ausgleichend aus.
Er verwies dabei auch die vom Gemeinderat ausgegebene Devise aus, zunächst eine einjährige Probephase abzuwarten und anschließend ggf. Korrekturen an der Hallengebührenordnung vorzunehmen. Gleichwohl liege nun das Schreiben des TSV vor, mit dem Antrag an den Gemeinderat die Abrechnungsweise zu überdenken.

Im Gemeinderat entbrannte hierzu eine doch umfangreiche Diskussion, die aber vom Grundsatz her den gleichen Tenor ergab. So war man sich mehrheitlich einig, dass auch Übungsstunden an Wochenenden zugelassen werden sollten, sofern die Halle nicht durch Veranstaltungen belegt ist.
Über die Höhe der Stundengebühr wurde ebenfalls kurz diskutiert.

Letztendlich war man sich im Gemeinderat einig, dass die Entscheidung
über diesen Tagesordnungspunkt bis zur nächsten Gemeinderatssitzung zurückgestellt wird. In der nächsten Sitzung sollte dann die Hallenordnung entsprechend angepasst werden. Hierzu ist von der Verwaltung in Abstimmung mit den Verantwortlichen des TSV Grafenrheinfeld ein Formulierungs- und Berechnungsvorschlag auszuarbeiten und dem Gemeinderat vorzulegen.

Vereinsförderung
a) Zuschussantrag Evang. Kirchengemeinde Bergrheinfeld

Mit Schreiben vom 12.09.2006 beantragte die Evang.-Luth.-Kirchengemeinde Bergrheinfeld einen freiwilligen Zuschuss für Jugendliche, die im Jahr 2005 betreut wurden.
Die mit Rechnungskopien nachgewiesenen Ausgaben für die Jugendarbeit belaufen sich auf 1.907,19 €.
Aus Sicht der Verwaltung muss festgestellt werden, dass dieser Antrag zum ersten Mal der Gemeinde Grafenrheinfeld vorgelegt wurde. Dies wurde nach Rücksprache mit Herrn Pfarrer Klein auch von diesem so bestätigt.
Aus Sicht der Kämmerei müsste vom Gemeinderat überlegt werden, ob wir die Kirchengemeinde Bergrheinfeld als „nicht örtliche“ Institution für laufende Ausgaben für die Jugendarbeit fördern oder nicht. Im Falle einer positiven Entscheidung ist unbedingt auch daran zu denken, dass man hier einen Präzedenzfall schaffen würde.

Unabhängig von dieser Überlegung hat die Gemeinde Grafenrheinfeld die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bergrheinfeld schon mehrmals bei Investitionen finanziell unterstützt.

In Kenntnis des Sachverhaltes beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass die Evang.-Luth. Kirchengemeinde Bergrheinfeld ohne Anerkennung einer Rechtsverpflichtung einen einmaligen Zuschuss in Höhe von 5,00 € pro Jugendlichen, somit 180,00 € erhält.

b) WC-Anlage „Am Wehrbusch“;
Miet- und Nutzungsvertrag mit TSV Grafenrheinfeld

Im Rahmen der örtlichen Rechnungsprüfung wurde daraufhin gewiesen, dass für den Vereinsraum der Sommerstockschützen in der WC-Anlage am Festplatz „Wehrbusch“ noch ein Mietvertrag abgeschlossen werden muss.

In der Sitzung am 21.08.2006 lag dieser dem Gemeinderat bereits zur Beschlussfassung vor. Bis zur rechtlichen Klärung der Eigentumsverhältnisse wurde der Tagesordnungspunkt dann zurückgestellt.

Die Verwaltung hat nunmehr die gesamten Sitzungsprotokolle und Aufzeichnungen durchgesehen. Hierzu muss festgestellt werden, dass die vom TSV eingebrachte Eigenleistung im Zusammenhang mit der Finanzierung zwar immer wieder diskutiert, berechnet und eingeplant wurden. Eine Aussage, ob diese Eigenleistung in Geld abgegolten oder ob diese in Eigentumsanteilen am Gebäude angerechnet wird, ist nirgends vermerkt und festgehalten.

Damit ist grundsätzlich klar, dass die gesetzlichen Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches zum Tragen kommen.
Danach heißt es:
„Wenn jemand (hier Anteil des TSV) auf fremden Grund und Boden - Grundstück ist im Eigentum der Gemeinde - ein dauerhaftes Bauwerk errichtet, so wird derjenige Eigentümer des Bauwerkes, dem das Grundstück gehört, also hier die Gemeinde Grafenrheinfeld. Er ist jedoch dem Errichter grundsätzlich zum Ausgleich verpflichtet.“
Der TSV Grafenrheinfeld hat das Gebäude allerdings nicht selbst errichtet, sondern in Form der Eigenleistung zu einer angenommenen Kostenreduzierung beigetragen.

Im Ergebnis bedeutet dies, rechtlich ist und bleibt die Gemeinde Grafenrheinfeld Eigentümer des Gebäudes.

In der Folge könnte man annehmen, dass die Gemeinde Grafenrheinfeld dem TSV die Eigenleistung vergüten müsse oder für eine gewisse Zeit mit der Miete und den Betriebskosten verrechnet, was aber reine Kulanz aus Sicht der Gemeinde bedeuten würde.

In Anerkennung der erbrachten Eigenleistungen des TSV beschloss der Gemeinderat mit 15 : 1 Stimmen, dass der Vereinsraum für 10 Jahre miet- und betriebskostenfrei vom 01.01.2007 bis 31.12.2016 überlassen wird. Im Übrigen wird dem Vertrag, wie vorgelegen, zugestimmt.


Landschaftsplan; Ökologische Neugestaltung des Grundstücks Fl. Nr. 2292; Bekanntgabe des Ausschreibungsergebnisses
Die Maßnahme wurde vom Büro Dietz, Elfershausen, beschränkt ausgeschrieben. Zum Submissionstermin am 13.10.2006 im Rathaus lagen sieben Angebote vor, die folgendes Ergebnis brachten:
1. Fa. Keidel, Neuses am Sand 36.144,61 €
2. Fa. Fösel, Limbach 39.508,27 €
3. Fa. Heinisch, Heustreu 42.698,79 €
4. Fa. D-m-g, Burglauer 51.795,16 €
5. H & M, Güntersleben 55.893,17 €
6. Fa. Rüger, Arnstein 64.219,63 €
7. Fa. Müller, Arnstein 80.724,11 €

Die ungeprüften Submissionsergebnisse wurden dem Gemeinderat zur Kenntnis gebracht.


Altortsanierung Bauabschnitt IV
a) Bekanntgabe der Ausschreibungsergebnisse Bepflanzung
Die Leistung wurde im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung nach VOB/A ausgeschrieben.

Zur Abgabe eines Angebotes wurden nachstehende Firmen aufgefordert:
  Brehm, Forst
  Weth, Grafenrheinfeld
  Müller, Arnstein
  Schreier, Niederwerrn
  Heinisch, Heustreu
  Fösel, Limbach

Von sechs Firmen haben nachstehende ihr Angebot abgegeben. In der Reihenfolge der Angebotseröffnung (Bruttopreise):
1. Heinisch, Heustreu 37.869,33 €
2. Fösel, Limbach 44.722,15 €
3. Müller, Arnstein 45.466,34 €
4. Schreier, Niederwerrn 37.538,47 €

Die Angebotssummen wurden dem Gemeinderat zur Kenntnis gegeben.

b) Entscheidung über die Ausführung des Brunnens in der Herrngasse (bei Metzgerei)
Nach dem der Gemeinderat in seinen letzten Sitzungen die Entscheidung über die Ausführung und den Betrieb des Brunnens in der Herrngasse im Bereich der Metzgerei Bremer bereits zweimal vertagt hat, wurden nun vom Büro Peichl + Metz, Berghreinfeld, die weiteren Fakten und Daten sowie die Kosten nochmals detailliert ermittelt. Die diesbezügliche Aufstellung wird Bestandteil des Protokolls.

Nach Vorstellung der beiden Brunnenvarianten beschloss der Gemeinderat, auf Vorschlag des Vorsitzenden, mit 14 : 1 Stimmen, dass die Variante A (Grundwasser) mit geschätzten Kosten von 14.280,00 € zur Ausführung kommen wird. Gemeinderat Klaus Weingart war während der Abstimmung nicht anwesend.


Haushaltsplan 2007; Festsetzung der Hebesätze für das Jahr 2007
Im Vorgriff auf den Erlass der Haushaltssatzung 2007 sind die Realsteuerhebesätze für das Jahr 2007 festzusetzen. Die bisherigen Sätze betrugen:
 Grundsteuer A 250 % Landkreisdurchschnitt: 313,70 %
 Grundsteuer B 250 % Landkreisdurchschnitt: 304,40 %
 Gewerbesteuer 350 % Landkreisdurchschnitt: 313,70 %

Unter Berücksichtigung der immer noch guten finanziellen Lage und der erheblichen freiwilligen Leistungen und Investitionen, die die Gemeinde tätigt, beschloss der Gemeinderat einstimmig, dass die Realsteuerhebesätze für das Jahr 2007 auch weiter unverändert und wie folgt festgesetzt werden:
Grundsteuer A 250 %
Grundsteuer B 250 %
Gewerbesteuer 350 %

Verschiedenes

Der Gemeinderat erhielt folgende Informationen:
Bürgermeister Walter Weinig teilte mit, dass die SPD-/FW-Fraktion einen Antrag zur Erweiterung des Untersuchungsauftrages an die Firma BWG für die Hauptstraße 2 und 4 eingereicht habe. Aus zeitlichen Gründen können dieser aber erst in einer der nächsten Sitzungen behandelt werden.

Geschäftsleiter Karl-Heinz Bayer bat den Gemeinderat um Zustimmung zur Verlegung eines Kabelschutzrohres entlang des Maines, welches im Auftrag des Wasserwirtschaftsamtes Schweinfurt von der Firma SAG verlegt werde.
Die Zustimmung wurde vom Gemeinderat einstimmig erteilt.

Weiter informierte er, dass ebenfalls das Wasserwirtschaftsamt Schweinfurt mitgeteilt habe, dass größere Mengen an Mutterboden an interessierte Bürger abgegeben werden können. Man werde dies in der Rundschau veröffentlichen.

Die Sammlung an Allerheiligen für die Kriegsgräber hat ein Ergebnis von 523,34 € ergeben.

Gemeinderat Walter Kaspar bat darum, dass man die Bank am Krautmarterl und in der Nähe der Firma Mack durch den Bauhof wieder richten lassen sollte, da diese sehr krumm dastehen.

Gemeinderat Gerhard Riegler teilte mit, dass die Firma Klug über Beschädigungen und Diebstähle an der Baustelleneinrichtung geklagt habe. Bürgermeister Walter Weinig teilte hierzu mit, dass man bereits Anzeige bei der Polizei erstattet habe und über die gemeindliche Rundschau eine Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgesetzt habe.

 



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