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29.11.2006

Gemeinderatssitzung vom 20. November 2006

Tagesordnung, öffentliche Sitzung:
1. Altortsanierung BA V, Maingasse, Spitalgasse, Am Wehrbusch und Buswendeplatz
a) Ergebnis der Anliegergespräche
b) Freigabe der Straßenplanung mit Grünplan und Straßenbeleuchtung
c) Entscheidung über die Art der Sanierung der Fischermarter
d) Kanalsanierung, Entscheidung über die Berücksichtigung eines Trennsystems in Teilbereichen
2. Generalsanierung der Straße „Am Heubühl“
a) Vorstellung der Entwurfsplanung und Anerkennung
b) Kanalsanierung, Information über die anfallenden Arbeiten
3. Hauptstraße 7; Vorstellung der Freiflächenplanung und Freigabe
4. Alter Bauhof Schulgasse; Sanierung, Vorstellung der Planung und Freigabe
5. Wohnhaus Kirchplatz 11; Sanierung, Vorstellung der Planung und Freigabe
6. Verschiedenes

Altortsanierung BA V, Maingasse, Spitalgasse, Am Wehrbusch und Buswendeplatz
a) Ergebnis der Anliegergespräche und
b) Freigabe der Straßenplanung mit Grünplanung und Straßenbeleuchtung
Von Herrn Müller, vom planenden Büro IWM, Gochsheim, wurde mitgeteilt, dass am 25. und 28.10.2006 die Anliegergespräche vor Ort in den betreffenden Straßen stattgefunden haben.

Wie Herr Müller weiter berichtete, wurde mit den Anliegern weitestgehend Einigung mit der vorgestellten Planung erzielt.

Lediglich an zwei Stellen besteht nach Aussage von Herrn Müller ein Änderungswunsch, und zwar beim Anwesen Maingasse 6, wo die Anliegerin sich gegen das geplante Grünbeet vor dem Haus ausgesprochen hat, da befürchtet wird, dass die Grünfläche u. a. von Besuchern der Disco zur Verrichtung der Notdurft missbraucht wird und beim Anwesen Maingasse 21, wo von der Anliegerin eine Ausdehnung des Grünbeetes bis in den Kreuzungsbereich gewünscht wird.

Nachdem das Grünbeet vom Gemeindrat als Schutz für das Haus vor Verunreinigungen gesehen wird, wurde mit 9 : 8 Stimmen dem Wunsch, das Grünbeet entfallen zu lassen, nicht entsprochen.

Keine Einwendungen gab es hingegen beim Wunsch auf Vergrößerung des Grünbeetes vor dem Anwesen Maingasse 21.

Eine längere Aussprache ergab sich über die Anbindung des Fußweges zur Schule an die Straße „Am Wehrbusch“, nachdem dort vorgesehen ist, den Einmündungsbereich erheblich zu verkleinern, den Gehweg bis zum Grünstreifen vor den Parkplätzen durchzuziehen und zwischen Straße und Weg eine Schwelle einzubauen. Kosten hierfür laut Herrn Müller ca. 1.800,00 €.

Eine Änderung, wie vorgesehen, wurde vom Rat mit 3 : 14 Stimmen abgelehnt.

Mit 13 : 4 Stimmen wurde beschlossen, für die Verjüngung der Einfahrt einen Mittelweg zwischen Bestand und Planentwurf zu wählen.
Weiterhin wurde mit 16 : 1 Stimmen beschlossen, dass wie bisher zwischen Straße und Fußweg zur Schule keine Schwelle eingebaut wird.

Nachdem ansonsten keine Änderungswünsche mehr bestanden, wurde von den Gemeinderatsmitgliedern einstimmig die Planung für die Altortsanierung BA V, unter Berücksichtigung der Änderungen, freigegeben.

Ebenso einstimmig erfolgte die Freigabe der Grünplanung und des Straßenbeleuchtungskonzeptes.

Das Büro IWM ist jetzt angehalten, die Ausschreibung so bald als möglich zu erstellen, damit die Auftragsvergabe im zeitigen Frühjahr erfolgen und nach Ende der Frostperiode mit den Bauarbeiten begonnen werden kann.

Zur Erinnerung wurden vom Planer nochmals die voraussichtlichen Kosten genannt, welche wie folgt lauten:
Maingasse bei 2.370 m² Fläche, ca. 559.000.00 €
Spitalgasse bei ca. 520 m² Fläche, ca. 128.000.00 €
Am Wehrbusch bei ca. 1.570 m² Fläche, ca. 267.000.00 €
Buswendeplatz bei ca. 1.400 m² Fläche, ca.  40.000.00 €
Insgesamt somit ca. 994.000.00 €

In den Schätzkosten sind alle voraussichtlichen Kosten, ohne die für die Kanalsanierung, enthalten.

c) Entscheidung über die Art der Sanierung der Fischermarter
Vom Steinrestaurator Petro Schiller, Königsberg, wird aufgezeigt, dass es die Möglichkeit gibt, die Fischermarter im Zuge der Straßensanierungsarbeiten und vor Ort zu restaurieren bzw. den Bildstock aus optischen Gründen zu versetzen und dabei, nachdem er hierfür abgebaut werden müsste, durch Freilegung des Säulenschaftes in Gänze wieder sichtbar zu machen.

Während die Kosten für eine Restaurierung vor Ort ca. 2.988,00 € betragen, beläuft sich der Kostenaufwand mit Abbau des Bildstockes, Freilegung der Säulenbasis und Anfertigung eines neuen Sockelsteines aus Sandstein auf ca. 6.579,00 €.

Von den Mitgliedern des Gemeinderates wurde hierzu einstimmig beschlossen, die Fischermarter zu versetzen, dabei das Umfeld um den Bildstock mitzugestalten und die Sanierung gemäß Variante 2, nach dem Vorschlages des Steinrestauratorsvorzunehmen.

d) Kanalsanierung, Entscheidung über die Berücksichtigung eines Trennsystems in Teilbereichen
Vom Büro ProTerra waren auftragsgemäß Untersuchungen über die Berücksichtigung eines Kanaltrennsystems im Bereich „Am Wehrbusch“ und „Buswendeplatz“ vorgenommen worden.

Ergebnis:
 Die Berücksichtigung eines Kanaltrennsystems im Bereich Am Wehrbusch und Buswendeplatz, mit Einleitung des Oberflächenwassers in den Alten Main, ist technisch möglich.
 Die Untere Naturschutzbehörde ist mit der Einleitung von Oberflächenwasser in den „Alten Main“ einverstanden, wenn ein entsprechendes Absetzbecken im Bereich des Buswendeplatzes vorgeschaltet wird.
 Die Kosten für den Bau eines Regenwasserkanals (ca. 160 m) mit Absetzbecken betragen ca. 71.000 € neben den Kosten von ca. 42.000 € für den Bau des ohnehin vorgesehenen neuen Kanals, inkl. einer Teilsanierung des Kanals zur Schule.

Die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses, welche sich in der Sitzung vom 11.10.2006 u. a. mit diesem Thema befasst hatten, schlagen dem Gremium einstimmig den Bau eines Trennsystems im vorgenannten Bereich vor.

In der gleichen Sitzung wurde von den Ausschussmitgliedern das Büro ProTerra beauftragt, zu untersuchen, wie weit der Bau eines Trennsystems z. B. in den Sanierungsbereich der Maingasse sowie zu einem späteren Zeitpunkt in den Oberen Dorfgraben und die Fährdammstraße ausgedehnt werden könnte.
Ergebnis der Untersuchung des Büros ProTerra:
Die Ausdehnung eines Trennsystems wäre technisch machbar:
- in der Maingasse etwa bis zur Hs. Nr. 10
- in der Fährdammstraße bis zur Hs. Nr. 6
- im Oberen Dorfgraben bis zur Hs. Nr. 3

Eine Entlastung des Pumpwerks Marktplatz beträgt bei Regenereignissen für den Bereich
• Buswendeplatz und Wehrbusch 50 l/s
• Buswendeplatz, Wehrbusch und Maingasse 75 l/s
• Buswendeplatz, Wehrbusch, Maingasse, Fährdammstraße und
Oberen Dorfgraben 120 l/s

Die geschätzten Kosten stellen sich bei einem Trennsystem wie folgt dar:
  Bereich Wehrbusch mit Buswendeplatz, ca. 71.000 €
  Bereich Wehrbusch mit Buswendeplatz und
Maingasse, ca. 161.000 €
  Bereich Fährdammstraße und Oberer Dorfgraben, ca. 57.000 €

Zu den Baukosten kommen noch ca. 10 % Baunebenkosten.

Ohne weitergehende Ausführungen von Herrn Barthel vom Büro ProTerra sahen sich die Mitglieder des Gremiums außer Stande, auch wegen der anfallenden Kosten, zum jetzigen Zeitpunkt eine Entscheidung zu treffen.

Es wurde deshalb einstimmig beschlossen, eine Entscheidung über diesen Tagesordnungspunkt auf die Sitzung vom 27.11.2006 zu vertagen.

Generalsanierung der Straße „Am Heubühl“
Zur Vorstellung und Erläuterung dieses Tagesordnungspunktes begrüßte der Vorsitzende die Herren Müller vom Büro IWM und Metz vom Büro Peichl + Metz.

a) Vorstellung der Entwurfsplanung und Anerkennung
In ihrer Sitzung vom 06.03.2006 hatten die Mitglieder des Gemeinderates u. a. beschlossen, dass die Straße „Am Heubühl“ generalsaniert und das Büro IWM mit der Planung beauftragt wird.

Vom Büro IWM wurden zwischenzeitlich zwei Ausbauvarianten erarbeitet, welche nach Vorstellung in der BA-Sitzung vom 11.10.2006 nun dem Gemeindratsgremium zur Entscheidung vorlagen.

Variante 1
Dieser Entwurf sieht vor, die Straße in der bisherigen Breite von ca. 6 m zu belassen und nur im Bereich der Zugänge zum Finkenweg, der Abzweigung in die Feldgasse einen Belagswechsel mit Verbundsteinen in „erdbraun“ vorzunehmen. Die Gehwege sollen komplett mit Verbundsteinen ausgebaut werden. Gekennzeichnete Stellplätze sind nur im Eingangsbereich zur Hauptstraße, wo die Gehwegfläche ausreichend breit ist, vorgesehen. Baumpflanzungen beschränken sich aus Platzgründen auf die Einmündungsbereiche Hauptstraße, Feldgasse und An der Haak. Die Gehwege haben eine Breite von ca. 1,8 m auf der Nordseite und 1,5 m auf der Südseite der Straße. Die Variante 1 bringt gegenüber dem bisherigen Ausbau keine wesentlichen Veränderungen. Die geschätzten Kosten für diese Variante betragen ca. 500.000,00 €.

Variante 2
Diese ist unterteilt in die Vorschläge a), b) und c)

2 a)
Hier ist vorgesehen, die Straße auf eine Breite von ca. 4,75 m zwischen der Einmündung Hauptstraße und Feldgasse sowie ca. 4,50 m zwischen Feldgasse und An der Haak zurückzubauen. Durch die Verringerung der Straßenbreite ist nahezu im gesamten Bereich der Straße „Am Heubühl“ ein Parkstreifen auf der Straßensüdseite möglich, welcher, wie der Gehweg mit „erdbraunen“ Verbundsteinen, ausgebaut werden soll. Ansonsten erfolgt der Ausbau wie bei der Variante 1. Im Falle einer Umleitung (z. B. an Kirchweih) kann durch entsprechende Beschilderung das Parken, wie bisher, verboten werden, so dass wieder eine Straßenbreite von ca. 6 m zur Verfügung stehen würde.
Baumstandorte wurden bei dieser Variante bereits berücksichtigt, um, sollte eine Umleitung durch die Straße „Am Heubühl“ nicht mehr erforderlich sein, nachträgliche Baumpflanzungen vornehmen zu können.
Die geschätzten Kosten für diese Variante betragen ca. 525.000,00 €.

2 b)
Diese Variante unterscheidet sich von der vorhergehenden nur dadurch, dass die Pflanzung von Bäumen gleich vorgesehen ist, was aber wegen der Umleitung nicht sofort umsetzbar ist.
Die Schätzkosten für diese Variante betragen ca. 540.000,00 €.

2 c)
Diese Variante bringt eine weitere Überlegung ein, wonach der Verkehr bei notwendigen Umleitungen, wie z. B. an der Kirchweih, teilweise über die Feldgasse und das Gewerbegebiet abgeleitet werden könnte, sodass im Abschnitt zwischen Hauptstraße und Einmündung Feldgasse eine Einbahnregelung machbar wäre. Dadurch könnten die Bäume im vorgenannten Bereich nach dem Umbau sofort gepflanzt werden.
Die geschätzten Kosten für diese Variante betragen ca. 532.00,00 €

Die vorgelegten Schätzkosten basieren auf der Grundlage der Ausschreibung Alte Mainstraße/Brückenstraße und enthalten sowohl das Architektenhonorar als auch die Nebenkosten. Berücksichtigt bei der Schätzung ist außerdem die Erhöhung der MwSt. ab dem Jahre 2007 auf 19 %. Nicht enthalten sind die Kosten für die vorangehende Kanalsanierung sowie die Entsorgung möglicher teerhaltiger Abfälle (Asphalt).

Sollten wie in der Alten Mainstraße die Gehweg und Parkstreifen mit „Kronimuspflaster“ ausgebaut werden, erhöhen sich die Sanierungskosten um ca. 61.000,00 € bis 74.000,00 €.

Mehrkosten von ca. 10.000,00 € würde ein Ausbau des Stichweges „Finkenweg“ im Bereich des Anwesens Schreiber, Am Heubühl 23, verursachen.

Die Mitglieder des Bauausschusses, welche sich in ihrer Sitzung vom 11.10.2006 mit der Sanierungsmaßnahme befasst hatten, unterbreiten dem Gemeinderat einstimmig folgende Vorschläge:

 Eine Sanierung der Straße „Am Heubühl“ wird auf der Grundlage der Variante 2 a) empfohlen.
 Ein Ausbau des Finkenweges beim Anwesen Schreiber wird nur dann empfohlen, wenn von Herrn Schreiber die in seinem Besitz befindliche Fläche des Durchgangsweges verkauft wird.
 Vorstellen könnten sich die Ausschussmitglieder auch den Ausbau auf der Grundlage der Variante 2 c), wenn die vorgeschlagene Umleitungsempfehlung eine breite Mehrheit findet.
 Kein Einvernehmen wurde über die Verwendung von „Kronimuspflaster“ im Gehweg- und Parkstreifenbereich erzielt.

Nachdem es insbesondere noch Diskussionsbedarf im Hinblick auf die Aufpflasterungen im Bereich der Finkenwegeinmündungen sowie der möglichen Variante 2 c) gibt, wurde eine Entscheidung über diesen Tagesordnungspunkt einstimmig auf die Gemeinderatssitzung vom 27.11.2006 vertagt, damit die Fraktionen bis dorthin noch Gelegenheit haben, das Vorhaben an Hand der Planentwürfe zu analysieren.

b) Kanalsanierung, Information über die anfallenden Arbeiten
Auf Grund der von der Firma Ebner, Grafenrheinfeld, durchgeführten Kanaluntersuchungen hat Herr Barthel vom beauftragten Büro ProTerra mitgeteilt, dass für die Kanalsanierung voraussichtlich 32.000,00 € für die Erneuerung von Leitungen in „offener“ Bauweise und 20.000,00 € für „Inliner“ Sanierungen zuzüglich 10 % Nebenkosten anfallen werden.
Da derzeit noch nicht feststeht, welche Variante des Straßenausbaus gewählt wird, fehlen noch Angaben darüber, welche Straßeneinläufe erhalten werden und welche neu gebaut werden müssen. Der entsprechende Kostenanteil hierfür konnte deshalb noch nicht ermittelt werden.

Vom Gemeinderat wurde dies ohne Aussprache zur Kenntnis genommen.


Hauptstraße 7; Vorstellung der Freiflächenplanung und Freigabe
Eingangs dieses Tagesordnungspunktes erinnerte der Entwurfverfasser, Architekt Metz an die Vorgaben zur Erarbeitung von Vorschlägen, die da waren:
• Zaun zu Grundstück Fl.Nr. 87
• halbhohe Mauer zur Straße
• Öffnung zum Kirchplatz
• Grünbereich mit Bäumen und Bänken
• Spielgeräte (aber kein Spielplatz)
• Verbindungsweg Hauptstraße/Schulgasse
• max. 10 Stellplätze für PKW mit Zufahrt von der Hauptstraße
• Einbeziehung der Pizzeria

Mit Ausnahme der „halbhohen Mauer“ so Herr Metz, gab es keine grundlegenden Probleme, was die Erarbeitung der Entwurfsplanung angeht. Zur gewünschten „halbhohen Mauer“ ist festzustellen, dass die Fibel für die Altortsanierung eine Mauer so nicht vorsieht. Entweder gibt es entlang von Straßen Mauern mit einer Höhe von 1,80 bis 2,00 m oder Zäune bis max. 1,20 m.

Sodann wurden von Herrn Metz die einzelnen Varianten vorgestellt und erläutert. Bei allen Varianten ist dabei gleich, dass auf der südlichen Seite des Grundstückes die fußläufige Verbindung zwischen Hauptstraße und Schulgasse vorgesehen und ein Parkplatz mit bis zu 10 Stellplätzen, Andienung über die Hauptstraße sowie auf der Nordseite eine direkte Anbindung zum Kirchplatz angedacht ist.

Im Übrigen unterscheiden sich die Varianten durch die Gestaltung der restlichen Fläche.
Variante 1 zeigt dabei einen Platz mit Wegen, Grünflächen, Bäumen, Bänken, Spielmöglichkeiten und einer Mauer zur Straße hin.
Variante 2 zeigt einen geometrischen Kräutergarten, ebenfalls mit Mauer zur Straße und Hecke zu den PKW-Stellplätzen.
Variante 3 zeigt eine weitestgehend mit Bäumen überstellte Grünfläche, keine Mauer zur Straße, dafür aber eine Mauer als Einfriedung der PKW-Stellplätze.
Variante 4 unterscheidet sich von Variante 3 in erster Linie durch die Anordnung der Zufahrt zu den PKW-Stellplätzen.

Die Abgrenzung zum Anwesen Kirchplatz 11 ist in allen Fällen mittels Zaun vorgesehen und bei den Varianten 1, 3 und 4 wäre eine Mitnutzung der Fläche, wie auch immer, durch die Pizzeria möglich.

Die Kostenschätzungen für die einzelnen Varianten liegen bei 1 + 2 jeweils bei ca. 100.000,00 € und bei 3 + 4 jeweils bei ca. 115.000,00 €.

In der anschließenden Diskussion war festzustellen, dass eine abschließende Meinungsbildung in der Kürze der Zeit nicht möglich ist, wobei in erster Linie folgende Punkte noch genauer überdacht werden müssen:
 keine hohe Mauer entlang der Straße,
 einerseits keine hohen Bäume, um die Sicht zur Kirche nicht zu versperren, andererseits Bäume als Schattenspender für Besucher, die sich auf diesen Platz aufhalten,
 keine hohe Mauer, um die PKW-Stellplätze (fehlende Sicht zur Straße führt zu Problemen),
 Mitnutzung der Grünfläche durch die Pizzeria genau überdenken,
 Pflegeaufwand, z. B. bei Kräutergarten nicht außer Acht lassen
 Zweifel an der generellen Notwendigkeit von PKW-Stellplätze,
 Überlegung, ob die Zufahrt zur Scheune (Nutzung durch HeiKuBra) nicht durch Änderung über den PKW-Parkplatz möglich wäre.

Vor einer Entscheidung im Gemeinderat, wurde auf Anregung von Gemeinderat Klaus Weingart die weitere Beratung zunächst an den Bau- und Umweltausschuss und an die Fraktionen zurückgegeben.


Alter Bauhof Schulgasse, Sanierung; Vorstellung der Planung und Freigabe
Die Entwurfsplanung für dieses Vorhaben wurde vom beauftragten Architekt Blenk aus Schweinfurt vorgestellt. Er erläuterte, dass das Gebäude in seinen Grundzügen erhalten bleiben soll, jedoch folgende Maßnahmen vorgesehen sind:
• Abbruch des vorhandenen Rübenkellers
• Änderungen im Ostgiebel durch Zentrierung der Tür- und Fensteröffnungen mit Schaffung einer Belüftungsmöglichkeit für den Dachraum
• Erneuerung der Böden im Erdgeschoss mit Dämmung soweit erforderlich und Einbau eines Betonverbundsteinpflasters im Scheunenbereich
• Verringerung der Sparrenabstände des Daches wegen fehlender Windlasten mit zusätzlichem Einbau von Stahlrahmen
• Erneuerung des Fußbodens im OG
• Einbau einer Dämmung im Dachbereich
• Erneuerung der Elektroinstallation
• Anpassung der Gasheizung
• Erneuerung der Sanitärinstallation
• Erneuerung der Dachrinnen
• Neue Dachlattung und Dachdeckung z. B. mit Biberschwanzdoppeldeckung
• Aufbau eines Blitzableiters
• Erneuerung des Außenputzes
• Sanierung des Innenputzes
• Fliesenlegearbeiten im Innenbereich (wo erforderlich)
• Einbau einer neuen dreiläufigen Treppe
• Erneuerung der Tore und Fenster

Die geschätzten Umbaukosten inkl. Planung und MwSt betragen 231.977,45 €.

Die Mitglieder des Gemeinderates, welche sich über die Höhe der Sanierungskosten zumindest teilweise überrascht zeigten, verwiesen das Vorhaben zur Weiterbehandlung an den Bau- und Umweltausschuss zurück, mit der Maßgabe, den Entwurf gemeinsam mit Architekt Blenk zu überarbeiten. Im Hinblick auf die hohen Sanierungskosten für das Dach wurde der Entwurfsverfasser aufgefordert, den Neubau einer Sanierung kostenmäßig gegenüber zu stellen.


Wohnhaus Kirchplatz 11, Sanierung; Vorstellung der Planung und Freigabe
Auch für dieses Vorhaben wurde die Entwurfsplanung vom beauftragten Architekten Blenk, Schweinfurt, vorgestellt. Er erläuterte dabei zunächst die vorgesehenen Maßnahmen, welche da sind:
 Abbruch und Erneuerung des Eingangsbereiches mit Balkon und Eingangstreppe
 Abbruch des kleinen Balkons auf der Südseite
 Außenputz, Verputz- und Malerarbeiten, einschließlich Nebengebäude
 Restaurierung Figurengruppe in der Nordseite der Hauswand
 Zimmererarbeiten an den Holzeinfassungen der Fenster im Obergeschoss

Die Kostenschätzung für diese Arbeiten inkl. Nebenkosten und MwSt. betragen 127.021,74 €

Nicht in diesen Kosten enthalten sind Kosten für die Sandsteinarbeiten am Gebäude (Sockel und Eckquader) mit ca. 46.000,00 € welche nach Meinung verschiedener Gemeinderäte unbedingt dazugehört.

Nicht enthalten sind auch die Kosten für den Einbau einer Horizontalsperre zum Schutz des Sandsteinsockels vor aufsteigender Feuchtigkeit mit ca. 13.000,00 €, welche nach Meinung von Architekt Blenk notwendig sind, wenn diese Maßnahme beim Landesamt für Denkmalspflege nicht unumstritten ist.

In den Kosten für die Erneuerung des Hofraumes (Außenanlagen) mit geschätzten 56.600,00 € ist der Abbruch und die Erneuerung der Belagsflächen sowie die Restaurierung der Hoftoranlage enthalten.

Auch in diesem Fall wurde von den Gemeinderatsmitgliedern die weitere Planung zunächst an die Mitglieder des Bau- und Umweltausschusses verwiesen, mit dem Ziel der Überarbeitung gemeinsam mit Architekt Blenk.

Verschiedenes
Sitzungsprotokoll vom 06.11.2006 zum Tagesordnungspunkt „Frühlingserwachen“

Nicht einverstanden zeigte sich Gemeinderat Markus Henneberger mit der Abfassung des Sitzungsprotokolls zum Tagesordnungspunkt „Frühlingserwachen“, weshalb das Sitzungsprotokoll von ihm auch nicht unterschrieben wurde.



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