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24.01.2018

Pressemitteilung des
Bayerischen Landesamt für Statistik

Mikrozensus 2018 im Januar gestartet

Interviewer bitten um Auskunft

Auch im Jahr 2018 wird in Bayern wie im gesamten
Bundesgebiet wieder der Mikrozensus, eine amtliche
Haushaltsbefragung bei einem Prozent der Bevölke-
rung, durchgeführt. Nach Mitteilung des Bayerischen
Landesamts für Statistik werden dabei im Laufe des
Jahres rund 60.000 Haushalte in Bayern von beson-
ders geschulten und zuverlässigen Interviewerinnen
und Interviewern zu ihrer wirtschaftlichen und so-
zialen Lage sowie in diesem Jahr auch zu ihrer Wohn-
situation befragt. Für den überwiegenden Teil der
Fragen besteht nach dem Mikrozensusgesetz Aus
kunftspflicht.

Im Jahr 2018 findet im Freistaat wie im gesamten Bundes-
gebiet wieder der Mikrozensus, eine gesetzlich angeordnete
Stichprobenerhebung bei einem Prozent der Bevölkerung,
statt. Mit dieser Erhebung werden seit 1957 laufend aktuelle
Zahlen über die wirtschaftliche und soziale Lage der Bevöl-
kerung, insbesondere der Haushalte und Familien, ermittelt.
Der Mikrozensus 2018 enthält zudem noch Fragen zur
Wohnsituation. Neben der Wohnfläche und dem Baualter der
Wohnung werden unter anderem die Heizungsart und die
Höhe der zu zahlenden Miete sowie die Nebenkosten erho-
ben. Die durch den Mikrozensus gewonnenen Informationen
sind Grundlage für zahlreiche gesetzliche und politische
Entscheidungen und deshalb für alle Bürger von großer
Bedeutung.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt,
finden die Mikrozensusbefragungen ganzjährig von Januar
bis Dezember statt. In Bayern sind demnach bei rund
60 000 Haushalten, die nach einem objektiven Zufallsver-
fahren insgesamt für die Erhebung ausgewählt wurden,
wöchentlich mehr als 1 000 Haushalte zu befragen.

Das dem Mikrozensus zugrunde liegende Stichprobenverfah-
ren ist aufgrund des geringen Auswahlsatzes verhältnis-
mäßig kostengünstig und hält die Belastung der Bürger in
Grenzen. Um jedoch die gewonnenen Ergebnisse repräsen-
tativ auf die Gesamtbevölkerung übertragen zu können,
ist es wichtig, dass jeder der ausgewählten Haushalte auch
tatsächlich an der Befragung teilnimmt. Aus diesem Grund
besteht für die meisten Fragen des Mikrozensus eine ge-
setzlich festgelegte Auskunftspflicht, und zwar für bis zu 
vier aufeinander folgende Jahre.

Datenschutz und Geheimhaltung sind, wie bei allen Erhe-
bungen der amtlichen Statistik, umfassend gewährleistet.
Auch die Interviewerinnen und Interviewer, die ihre Besuche
bei den Haushalten zuvor schriftlich ankündigen und sich mit
einem Ausweis des Landesamts legitimieren, sind zur strik-
ten Verschwiegenheit verpflichtet. Statt an der Befragung
per Interview teilzunehmen, hat jeder Haushalt das Recht,
den Fragebogen selbst auszufüllen und per Post an das
Landesamt einzusenden.

Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet alle Haushalte,
die im Laufe des Jahres 2018 eine Ankündigung zur Mikro-
zensusbefragung erhalten, die Arbeit der Erhebungsbeauf-
tragten zu unterstützen.

 


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