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Baden ohne gesundheitliche Probleme


07.06.2005

Landkreis Schweinfurt.

Das Baden an den Seen im Gebiet des Gesundheitsamtes Schweinfurt ist ohne gesundheitliches Risiko möglich. Das haben erste Untersuchungen in dieser Saison ergeben. Gemäß den europäischen Richtlinien wurde die mikrobiologische Wasserqualität des Baggersees Schweinfurter Kreuz, des Ellertshäuser Sees, des Naturbadesees Grafenrheinfeld und des Sennfelder Sees untersucht. Die Ergebnisse waren „unauffällig“.

 

Das Gesundheitsamt nimmt an den Badegewässern während der gesamten Saison bis Mitte September in ein- bis zweiwöchigen Abständen Proben. Die Ergebnisse werden im Internet unter www.landkreis-schweinfurt.de/gesundheitsamt veröffentlicht.

 

Kontrolliert werden dabei die mikrobiologische Wasserqualität (gesamtcoliforme Keime, fäkalcoliforme Keime, Fäkalstreptokokken, Salmonellen) sowie pH-Wert, Sichttiefe und sonstige Verunreinigungen (z. B. Öle, Tenside, usw.). Eine Ortsbesichtigung ergibt jeweils Aufschluss über die hygienischen Verhältnisse rund um die Badegewässer. Seit dem Jahr 2001 hatten sich bei den Überprüfungen keine wesentlichen Beanstandungen ergeben.

 

Die regelmäßigen Untersuchungen stellen immer Momentaufnahmen dar. Mikrobiologische Grenzwertüberschreitungen können z. B. auch durch Wasservögel verursacht werden, deren Ausscheidungen Bakterien in hohen Konzentrationen enthalten. Der Kot einer einzelnen Ente kann vorübergehend das umgebende Wasser auf mehrere Meter Entfernung über die mikrobiologischen Grenzwerte hinaus belasten. Einzelnen Leitwertüberschreitungen ist daher noch keine besondere Bedeutung beizumessen.

 

Bei den Untersuchungen wird zwischen Leitwertüberschreitungen und Grenzwertüberschreitungen unterschieden. Mehrfache Grenzwertüberschreitungen stellen ein Warnsignal dar und können daraufhin deuten, dass grundlegende hygienische Probleme am jeweiligen Badegewässer entstehen.

 

Aus Vorsorgemaßnahmen versuchen die Gemeinden mit landschaftspflegerischen Maßnahmen erhöhten Nährstoffgehalten der Seen entgegenzuwirken (z. B. Entfernung von abgestorbenen Pflanzenresten, Entschlammung, Anpflanzung von Wasserpflanzen, Reinhaltung der Uferbereiche, z. T. Belüftung). Darüber hinaus muss darauf geachtet werden, dass Wasservögel an Badegewässern nicht überhand nehmen. Das Füttern von Enten, Schwänen und anderen Vögeln in Badebereichen sollte auch außerhalb der Badesaison unterbleiben, um die Tiere nicht anzulocken und an diese Plätze zu gewöhnen. Natürlich müssen auch alle anderen vermeidbaren Belastungen von Badegewässern ferngehalten werden. Zum Beispiel dürfen Hunde nicht an Badeplätzen ins Wasser gelassen werden.

 

In größeren Abständen beprobt das Gesundheitsamt darüber hinaus auch andere Badestellen, die zwar über keine Infrastruktur wie beispielsweise verfügen, trotzdem aber von Badegästen öfters genutzt werden.



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